Die medizinische Versorgung ist in vielen Orten der Welt nicht so, wie sie sein sollte. Um dieses Problem zu beseitigen, wurden schon sehr viele Dinge entwickelt und vorgestellt, jedoch ohne Erfolg. Forscher an der Amerikanischen University of California in Los Angeles haben nun das kleinste und leichteste Mikroskop der Welt erfunden, welches speziell für telemedizinische Anwendungen entwickelt und hergestellt wurde. Dieses kleine Gerät wiegt lediglich 46 Gramm und ist arbeitet vollständig mit einer linsenlosen Technologie, sodass zahlreiche Flüssigkeiten wie z.B. auch Blutproben abgebildet werden können.

Die Stromversorgung dieses Produktes ermöglicht darüber hinaus auch keinen großen Aufwand. Es ist möglich, den Winzling schnell und bequem per USB an den Computer oder auch an Mobiltelefone sowie Smartphones angeschlossen werden. In diesem Zusammenhang erfolgt ebenfalls die Datenübertragung an eine gewünschte medizinische Einrichtung.

Besonders der Entwickler dieses Gerätes, Aydogan Ozcan, Elektrotechnik-Assistenzprofessor, bezeichnet das Mini-Mikroskop als unheimlich leistungsfähig und trotzdem sehr kosteneffizient. In diesem Zusammenhang erwähnt der Elektrotechnik-Assistenzprofessor der University of California ebenfalls, dass er der Auffassung ist, dass speziell Gebiete und Regionen mit begrenzten Ressourcen von der neuartigen Technologie profitieren werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist natürlich Afrika.

Viele Personen werden jetzt denken, dass dies eine vollkommen neuartige Entwicklung ist, doch das ist nicht der Fall. Die besagte Idee, durch spezielle und sehr kompakte Sensorinstrumente die Versorgung im Bereich der Gesundheit besonders in den Entwicklungsländern zu verbessern wurde schon oft vorgestellt und erwähnt. Es ist jedoch sehr bemerkenswert, dass das enorm kleine Mikroskop der University of California im Gegensatz zu vielen bereits entwickelten Geräten sehr praktisch ist und außerdem vielversprechend scheint.