Die FinePix S5 Pro SLR hat an Ausstattung alles, was eine gute Kamera haben sollte. Dem spritzwassergeschütztem Magnesiumgehäuse kann auch ein Regenschauer nichts anhaben. Das Gehäuse ist fast das Gleiche, welches auch bei der sehr hochwertigen Nikon D 200 genutzt wird. So ist es auch kein Wunder, dass die FinePix S5 Pro SLR über dasselbe F-Bajonett verfügt wie ihre teure Schwester. Das hat den Vorteil, dass man auch die Objektive aus dem Hause Nikon für die FinePix S5 Pro SLR verwenden kann. Das Gleiche gilt auch für die Nikon-Systemblitze. Dadurch kann man für die Spiegelreflexkamera  FinePix S5 Pro SLR auch Blitze mit iTTL-Steuerung benutzen.

Das Display dieser Kamera ist 2,5 Zoll groß und verfügt über eine hervorragende Auflösung von 230000 Bildpunkten. Auf dem Display kann man eine Vorschau in der Länge von 30 Sekunden ansehen. Das ist nicht wirklich viel, aber in den meisten Fällen reicht es aus. Auch wenn die FinePix S5 Pro SLR viele Gemeinsamkeiten mit der Kamera von Nikon hat, gibt es doch auch gravierende Unterschiede. So ist zum Beispiel die Menüführung komplett anders. Bei Druck auf die Menütaste öffnet sich bei der FinePix S5 Pro SLR ein dreiseitiges Aufnahmemenü. Das Wiedergabemenü sucht man hier vergebens. Das öffnet sich erst dann, wenn man die Menütaste bei einem fertigen Bild drückt. Dafür gibt es aber fast in jedem Menüpunkt hilfreiche Texte.

Das erleichtert vor allem Anfängern den Umgang mit der FinePix S5 Pro SLR. Die Bildqualität bei dieser Spiegelreflexkamera ist sehr gut. Selbst bei hoher ISO gibt es nur ein geringes Rauschen und die Farben sind sehr realitätsnah. Mit dem neuen Super-CCD SR Sensor gelingen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sehr gute kontrastreiche Bilder. Die Auslöseverzögerung ist mit 0,29 bis 0,37 Sekunden sehr niedrig, wogegen eine Aktivierungszeit von 0,6 Sekunden sehr hoch ist. Aber insgesamt ist die FinePix S5 Pro SLR sehr gut zu bewerten.